18 Oktober 2014 - 04:39
Iran bekämpft Gewalt gegen Frauen

Beim Treffen weiblicher Abgeordneter anläßlich der 13. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU) in Genf erklärte die iranische Repräsentantin Fatemeh Rahbar, dass die Gewalttätigkeiten der Terrormiliz IS nichts mit dem Islam zu tun haben.

Die Weltöffentlichkeit müsse der Gewalt gegen Frauen in jeglicher Form stärkere Aufmerksamkeit als bisher widmen, so Rahbar. Es könne nicht angehen, dass Gewalttätigkeiten gegen Frauen wie kürzlich in Gaza oder gegenwärtig durch den IS im Irak und in Syrien geduldet werden, womit die sie insbesondere die politischen Vertreter der Nationen auf ihre Verantwortung ansprach.

 

In der Islamischen Republik Iran sei die Geschlechtergerechtigkeit bereits in der Verfassung verankert, und die Achtung vor der Würde des Menschen verbiete Diskriminierung und geschlechterbezogene Gewalt. Frauen müssten alle Möglichkeiten haben, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen. Die iranische Öffentlichkeit sei in dieser Frage sehr aufmerksam, und die Rechtsprechung auf Seiten der Frauen.